Schlank aber schlaff – Hilfe bei überschüssiger Haut

Schlank, aber schlaff? Das hilft bei überschüssiger Haut nach dem Abnehmen

Massiver Gewichtsverlust adipöser Patienten wirkt sich positiv auf nahezu alle Körperbereiche aus: Das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen sinkt. Die Gelenke werden entlastet und die Wahrscheinlichkeit, an Krebs oder Alzheimer zu erkranken, nimmt ab. Auch das Wohlfühlen im eigenen Körper steht für viele Betroffene mit an oberster Stelle. Doch ist das Zielgewicht erreicht, stellt sich bei vielen Ernüchterung ein. Die überflüssigen Pfunde sind zwar weg, aber schlaffe Hautlappen um die Körpermitte, an den Oberarmen und Oberschenkeln, sorgen nach wie vor für wenig Selbstbewusstsein und ein unangenehmes Körpergefühl. Ein Bodylifting beim plastischen Chirurgen kann die schlanken Körperformen neu definieren, indem überschüssige Haut entfernt wird. Dr. Heitland, plastisch-ästhetischer Chirurg aus München, erklärt, wie ein Bodylifting abläuft.
Dr. Heitland machte seine Ausbildung zum Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie in München, Aachen und New Orleans. In seiner Münchner Praxis am Rindermarkt behandelt er seit vielen Jahren ehemals übergewichtige Patienten, die ihre Abnehmerfolge nach dem Bodylifting genießen können.


Wie und wo entsteht überschüssige Haut beim Abnehmen?

Im Bauchbereich sind nicht nur ehemals stark übergewichtige Patienten, sondern auch Frauen nach der Geburt eines Kindes betroffen. Die sogenannte Fettschürze, die in manchen Fällen bis zum Intimbereich und darüber hinaus nach unten hängt, lässt sich nur schwer durch nicht-operative Methoden entfernen. Dies ist auch der Fall im Oberarmbereich. Durch zunehmendes Alter oder Gewichtsverlust wird der Armmantel schlaff und fällt besonders im Sommer bei kurzärmeliger Kleidung auf. Die Oberschenkel und das Gesäß können ebenfalls von überschüssiger Haut betroffen sein.
Wenn der Körper kontinuierlich Fettdepots ansetzt, dehnt sich die Haut in der Regel mit aus. Wie gut dieser Mechanismus funktioniert, hängt vom Bindegewebe und den Fasern ab. Ist es der Haut nicht möglich, sich schnell genug auszudehnen, reißen die elastischen Fasern und Dehnungsstreifen entstehen. Sind die Fasern einmal gerissen, sinken die Chancen, dass sich die Haut nach dem Abnehmen wieder von ganz allein völlig zurückbildet.


Wie kann überschüssige Haut beim Abnehmen vermieden werden?

Zunächst sollten Sie langsam und kontinuierlich abnehmen, das gibt der Haut Zeit, sich ebenfalls zurückzubilden. Abgesehen davon sind Null-Diäten reiner Stress für den Körper und ziehen oft den gefürchteten Jo-Jo-Effekt nach sich. Sport hilft nicht nur, Kalorien zu verbrauchen, sondern fördert auch die Durchblutung. Ein leichtes Muskelaufbautraining strafft die Haut ebenfalls und sanfte Massagen regen den Lymphfluss an. Generell gilt: Je jünger der Mensch, desto eher ziehen sich die Fasern wieder zusammen. Denn mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Kollagenbildung und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut immer mehr ab. Mit diesen Tipps können Sie hängende Haut durch Abnehmen vermeiden – vorausgesetzt ein schwaches Bindegewebe und gerissene elastische Fasern machen Ihnen keinen Strich durch die Rechnung.


Wann ist eine Operation sinnvoll?

Um es einfach auszudrücken: Eine Operation ist sinnvoll, wenn Sie sich nicht wohlfühlen. Wer sich monatelang kritisch mit seinem Körper auseinandergesetzt und sein Wunschgewicht endlich erreicht hat, sollte sich auch an den Ergebnissen erfreuen können. Denn gesundes Abnehmen soll den Körper und das Selbstbewusstsein stärken.
Wie ein Bodylifting abläuft, wer die Kosten trägt und wie sich die Nachbehandlung gestaltet, erfahren Sie in Teil zwei, der kommende Woche veröffentlicht wird.


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Ihr Dr. Heitland, Experte für Plastische Chirurgie

One Comment

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