Weniger Smartphone – mehr Lebensqualität

Warum wir die Smartphone Nutzung im Alltag minimieren sollten

 

 

1. Zeitfresser: Aus dem kurzen Hantieren am Smartphone werden ja oft viele Minuten oder über den Tag zusammengerechnet sogar auch schnell mal Stunden. Diese Zeit können wir mit Sicherheit sinnvoller nutzen, zum Beispiel mit all den Dingen über die wir immer klagen aus Zeitmangel nicht zu schaffen.

2. Behinderung im Verkehr: Häufig werden schwere Autounfälle durch die Smartphone Nutzung am Steuer verursacht. Jeder weiß wie gefährlich es ist, dennoch empfinden immer noch zu viele den starken Reiz und den Drang beim Fahren aus verschiedenen Gründen unbedingt mal eben kurz zum Smartphone zu greifen. Ebenso ereignen sich viele Unfälle durch Fußgänger die ihren gesamten Fokus dem Bildschirm widmen und so, unterwegs rote Ampeln sowie andere Gefahrensituationen nicht mehr bewusst wahrnehmen können.

3. Beziehungskiller: Viele unter uns werden sich in folgender Situation sicher wiederfinden. Der Partner oder die Freundin möchte uns etwas erzählen und wir bitten um einen kleinen Moment, aus dem dann ein sehr langer Moment wird und unser Gegenüber sich dann an zweiter Stelle fühlt und daraus resultierend gar nicht mehr erzählen mag. Die Stimmung ist im Bach und bei häufigem Vorkommen solcher Situationen kann dadurch die Beziehung so darunter leiden, dass sie früher oder später zu Brüche geht. Die unkontrollierte Aufmerksamkeit und Zuwendung zum Smartphone lässt die Aufmerksamkeit zu unseren Liebsten automatisch sinken.

4. Abhängigkeit: Sind unsere Apps, das Navigationssystem und Informationsquellen lebensnotwendig? Beobachten wir so manch einen, wie hibbelig und aufgeregt er wird nur, weil der Akku gerade leer ist oder das Smartphone zu Hause liegen gelassen worden ist, könnte man meinen das Leben ginge für ihn wirklich nicht weiter. Mit Sicherheit hat ein Smartphone nicht nur Nachteile. Ja, es erleichtert uns einige Dinge. Doch Fakt ist, wir kamen auch gut vor dieser Erfindung zurecht, und zwar, ohne in den Kreislauf der Abhängigkeit zu geraten.

5. Realitätsflucht: Ganz besonders negative Auswirkungen entfalten sich bei Menschen die sich ohnehin schon seelisch in einer unausgeglichenen Verfassung befinden. Das Smartphone erscheint da wie gerufen, um der Realität zu entfliehen und sich die Welt so zusammen zu stellen, wie man sie gerne hätte oder sich ungewollt sowie unbemerkt in negative Gefühlslagen vertieft, welches letzten Endes in einer Depression resultieren kann.

 

Tipps:

  • Verleihen Sie Ihrem Tag eine neue Struktur, indem Sie sich vornehmen das Smartphone weder am Esstisch noch im Schlafzimmer in der Nähe zu haben.
  • Wagen Sie auch folgenden Versuch und stellen Sie doch einfach mal alle Push-Nachrichten ab.
    Beim Sport, Einkäufen und ähnlichem darf Ihr Smartphone auch getrost zu Hause bleiben.
  • Bei Langweile, greifen Sie auf Alternativen zurück anstatt sich mit dem Smartphone zu beschäftigen.
  • Treffen statt chatten!
  • Besorgen Sie sich einen altmodischen Wecker und nutzen Sie nicht mehr die Weckfunktion des Smartphones. So entkommen Sie gut der Morgenfalle erstmal alles abchecken zu müssen was Ihnen in der nächtlichen Ruhezeit so entgangen ist.

Erfreuen Sie sich diesen Wandels der Sie sehr wahrscheinlich glücklicher, zufriedener und stressfreier machen wird. Und Ihre Liebsten werden es Ihnen auch danken da sich Beziehungen so spürbar verbessern werden.

Kommentieren

E-Mail (wird nicht veröffentlicht)